Holger Boldt Genuss auf höchstem Niveau
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Honig und Honiprodukte

Honig, Pollen, Gelée royale, Wachs und Propolis bilden seit vielen Jahren die Lebensgrundlage der Bienenvölker. Sie decken damit ihren Nahrungsbedarf ab. Gemeinsam ist allen  diesen Produkten, dass sie nur durch die Tätigkeit der Bienen aus den verschiedenen Rohstoffen entstehen können. Die Rohstoffe werden konzentriert und durch körpereigene Stoffe der Bienen angereichert und umgewandelt, bis daraus eine einmalige Wirkstoffkombination entsteht.

 

Bis heute ist der Mensch nicht in der Lage, diese Produkte in der gleichen Zusammensetzung selbst zu erzeugen. Der Anwendungsbereich der Bienenprodukte ist durch die Vielfalt an Inhaltsstoffen sehr weit gesteckt. Er reicht von der Ernährung über die Medizin und Naturheilkunde bis zur Schönheitspflege.

 

Honig wird von den Bienen produziert. Dabei nehmen die Arbeitsbienen mit ihrem Rüssel den Nektar und Honigtau aus den Pflanzen auf. Für ein Kilogramm Honig müssen Bienen eine Strecke zurücklegen, die einem Mehrfachen des Erdumfangs entspricht. Aber der gesammelte Nektar ist noch lange kein Honig. Bis das flüssige Gold erntereif ist, muss es noch viele Bienenmägen durchwandern: Den Nektar, eine Zuckerlösung, die hauptsächlich aus in Wasser gelöster Saccharose besteht, vermischen sie mit körpereigenen Stoffen und wandeln sie in eine konzentrierte Lösung aus einfachen Zuckern um. Dabei entsteht der Honig, der nun in den Honigwaben im Bienenstock eingelagert wird. Sobald diese voll sind, werden sie mit einem dünnen Wachsdeckel verschlossen.

 

Eine Sammelbiene fliegt auf der Suche nach Nektar solange dieselbe Blütenart an, wie der Blütenvorrat reicht. Dadurch entsteht mehr oder weniger sortenreiner Honig und nebenbei werden die Pflanzen mit Blütenpollen der eigenen Art bestäubt. Die Sammlerin saugt den Nektar auf und in ihrem Honigmagen spalten körpereigene Enzyme den Saft in Frucht- und Traubenzucker. Im Stock würgt sie den Nektar wieder heraus und gibt ihn an jüngere Kolleginnen aus dem Innendienst ab.

 

Während der Tropfen von Biene zu Biene wandert, mengt ihm jede etwas Speichel bei. Durch die im Speichel enthaltenen Enzyme ändert sich das Zuckerspektrum des werdenden Honigs. In der Wabe im Bienenstock wird er schließlich durch besondere Entfeuchtungs- und Belüftungstechniken wie schnelles Flügelschlagen, weiter eingedickt, bis er mit einem Wassergehalt von ungefähr 20% die richtige Reife hat. Dann wird die Wabenzelle mit einem Wachsdeckel verschlossen.

 

In der Wabenzelle reift der Honig, bis ihn der Imker erntet. Wenn der Wabendeckel der Wabenzellen leicht eingefallen ist, ist der Honig reif. In der Regel ist dieser Zeitpunkt nach einer Blütezeit erreicht, wen drei Viertel der Honigwaben verschlossen sind. Um die Wabenrahmen aus den Bienenstöcken entnehmen zu können, werden die Bienen durch Räuchern oder durch ein Gebläse aus dem Bienenstock vertrieben. Danach entnimmt der Imker die eingehängten Rahmen, lässt aber einen Teil des Honigs zurück, damit die Bienen nicht verhungern. Anschließend werden die Waben mit einer speziellen Gabel entdeckelt, also geöffnet, um an den Honig zu gelangen. Darauf folgt die Schleuderung des in den Zellen befindlichen Honigs mit einer Zentrifugalschleuder. Der Honig wird gesiebt, bevor er in einen Reifebehälter gelagert wird. Durch ein feines Sieb wird verhindert, dass Pflanzenteilchen oder winzige Wabenstücke in den Honig gelangen. Schließlich wird der Honig in Gläser abgefüllt und gelangt so in den Handel.

 

Honig ist in frischem Zustand klar und flüssig. Die Farbe des Honigs richtet sich nach geographischer und pflanzlicher Herkunft. Waldhonig hat einen höheren Mineralstoffanteil  als Blütenhonig, der allerdings wieder mehr Vitamine enthält. Geruch und Geschmack sind würzig bis aromatisch und werden von der Herkunft, aber auch von der Art der Gewinnung bestimmt. Die teuersten Honigsorten sind die, von denen nicht unbegrenzte Mengen angeboten werden können, zum Beispiel Tannenhonig, Heidehonig und solche, die man nur als Spezialität kaufen kann. Am preiswertesten sind Mischblütenhonige.

 

Honigtauhonig

 

Bienen gewinnen diesen Honig nicht aus Blütennektar, sondern aus Honigtau. Er wird zum Beispiel von Blatt- und Schildläusen gebildet. Diese Insekten ernähren sich von dem Saft verschiedener Pflanzen und scheiden die überschüssige Flüssigkeit in Form von Honigtau wieder aus. Dieser lagert sich auf Blättern, Nadeln und Zweigen ab und wird dort von Bienen aufgesammelt und im Bienenstock zu Honig verarbeitet. Honigtauhonig besitzt im Gegensatz zum Blütenhonig mehr Fruchtzucker und bleibt deshalb meist lange flüssig. Er besitzt auch oft eine deutlich dunklere Farbe.   





Blütenhonig

 

Er kann sowohl aus einer Pflanze oder aber, als so genannter Nischblütenhonig, aus dem Nektar verschiedener Pflanzen gewonnen werden. Trägt der Honig allerdings den Namen einer Pflanzenart, wie beispielweise der 'Rapshonig', muss dieser Honig auch zum größten Teil  von der Rapsblüte stammen. Andernfalls dürfte er nicht nach ihr benannt werden. 

 

Weitere Honigprodukte





Blütenpollen

 

Pollen enthalten alle Inhaltsstoffe, die für Bienen und Brut lebensnotwendig sind, unter anderem dient der Pollen den Bienen als maßgeblicher Eiweißlieferant.

Der individuelle Nährwert ist immer von der botanischen Herkunft abhängig. Nadelbaumpollen gelten beispielweise als minderwertig, während Obst-, Weide-, Mohn- und Kleepollen zu den weniger bis hochwirksamen und lebensverlängernden Pollen gehöre. Pollen werden als gesunde Nahrungsergänzung empfohlen, beispielweise als Beimischung für Müsli, da Pollen reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelemente sind. Pollen gehören zu den Naturprodukten mit dem höchsten Anteil an lebensnotwendigen Aminosäuren.   

 

Gelée royale (Weiselfuttersaft)

 

Der Königinnenfuttersaft ist ein natürliches Produkt und für das Überleben eines Bienenvolkes unverzichtbar. Der Saft wird von den Arbeitsbienen in ihren Speichel- und Futterdrüsen gebildet. Mit dem fertigen Produkt füttern die Arbeitsbienen die Königin. Sie ist die Einzige, die während der gesamten Versorgungsphase Weiselfuttersaft erhält. Die Larven von Arbeiterinnen und Drohnen werden bereits nach wenigen Tagen mit Honig und Pollen versorgt. Gelée royale ist auch für den Menschen äußerst gesund. Es enthält eine Kombination aus Fettsäuren, Vitaminen, Aminosäuren und Spurenelemente und soll eine allgemein anregende Wirkung auf den Blutdruck sowie den Gesamtstoffwechsel des Menschen  und auch eine Krebs hemmende Wirkung haben. Es wird zu Pillen, Pasten und Salben verarbeitet.

 

Propolis

 

Propolis ist das Kittharz, das Bienen produzieren, um ihre Stöcke abzudichten. Propolis hat hohe antibiotische, anästhetische und entzündungshemmende Eigenschaften und wirkt positiv bei der Heilung von Wunden. Zudem ist Propolis gut für das Immunsystem und stärkt die Abwehrkräfte. Propolis wird in Alkohol gelöst als Tinktur angeboten und in der Naturheilkunde zur Stärkung des Immunsystems, speziell zur Vorbeugung und Heilung von Erkältungskrankheiten, bei innerlichen und äußerlichen Entzündungen mit Erfolg angewendet. 

 

In unserem Shop

 

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Samstag      : Sasel